Grüne Smoothies

Was sind Grüne Smoothies?

Grüne Smoothies sind Mixgetränke, die aus Blattgrün, reifen Früchten und Wasser bestehen.

Grüne Smoothies können eine bewusste Ernährung sehr gut ergänzen. Aufgrund ihrer Fülle an Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren und sekundären Pflanzenstoffen sind sie ein wahres Nährstoffkonzentrat, das uns täglich mit allen wichtigen Vitalstoffen versorgt. Als vollständige Mahlzeit, sonst auch zwischendurch.

Eine der wirksamsten lebensspendenden Substanzen auf unserem Planeten ist das Chlorophyll. Chlorophyll ist durch Photosynthese gespeichertes Sonnenlicht. Chlorophyll ist außerordentlich hilfreich beim Aufbau neuer Blutzellen. Es unterstützt die Entgiftung und fördert die Regeneration von Strahlenschäden. Außerdem unterstützt das Chlorophyll die Wundheilung, einen regelmäßigen Stuhlgang und sorgt für einen angenehmen Körpergeruch.

 

„Chlorophyll wird im kommenden erleuchteten Zeitalter das Hauptprotein sein. Im frisch zubereiteten Getränk enthält es synthetisierten Sonnenschein und den für die Wiederbelebung des Körpers erforderlichen elektrischen Strom, und es wird Teile des Gehirns erschließen, von denen der Mensch heute noch nichts weiß.“

Dr. Ann Wigmore (1909-1994)
Hippocrates Health Institute

 

Was gehört in meinen Grünen Smoothie?

Reife Früchte

Alle frischen, reifen Früchte sind gut geeignet. Dazu gehören heimische Früchte, wie Äpfel, Birnen, Beeren oder Steinobst (nach saisonalem Angebot und eigenem Geschmack). Aber auch exotisches Obst, wie z. B. Bananen, Mango, Maracuja oder Ananas, sind eine gute Wahl. Übrigens sind Avocados und Gurken botanisch betrachtet ebenfalls Früchte und auch richtig.

Grüne Blätter

Alle bekannten Blattsalate und Kohlsorten, frische Gartenkräuter und das Grün von Karotten, Roter Bete, Kohlrabi etc. können verwendet werden.

Wildes Pflanzengrün ist wegen des hohen Gehaltes an Nährstoffen besonders gut geeignet.

Als Blattsalate eignen sich alle bekannten Salate mit kräftigen grün- bzw. rötlich-braunen Tönen, wie z. B. Batavia-, Römer-, Eichblatt-, Feld- oder Kopfsalate sowie Rucola (Rauke), Radicchio, Frisée, Chicorée, Postelein oder Endivie. Eisbergsalat enthält kaum Nährstoffe.

Flüssigkeit

Als Flüssigkeit eignet sich hochwertiges Wasser, z. B. stilles Mineralwasser, frisches Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser. Über die Menge an Wasser wird gesteuert, wie die Konsistenz des Smoothie wird. Am besten man probiert aus, wie es am besten schmeckt.

Was sollte ich bei Mischverhältnis und Reihenfolge beachten?

Für den Anfang hat sich ein Zutatenverhältnis von 50-60 % Früchten und 40-50 % Blattgrün bewährt.

Wenn man mit dem Trinken von Grünen Smoothies beginnt, ist es für die Verdauung meist besser, etwas mehr Früchte zu nehmen und den Grünanteil dann langsam zu steigern.

Der Mixer

Für den Anfang sind Küchenmixer ideale Geräte. Wenn Grüne Smoothies jedoch häufiger getrunken oder sie ein regelmäßiger Bestandteil der Ernährung werden, sollte ein geeigneter Hochleistungsmixer beschafft werden. So kann man vollständig die Vielfalt der Natur entdecken und Kulturpflanzen, Wild- und Gartenkräuter nach Lust und Laune mit leckerem Obst kombinieren.

Einige Tipps:

  • Nichts in den Grünen Smoothie, was man gar nicht gerne isst. Wer keine sauren Beeren mag, der braucht sie auch nicht in seinem Grünen Smoothie. Es gibt schließlich so viele Alternativen.
  • Am Anfang: Nicht zu viel Blattgrün. Gerade am Anfang geht es erst einmal darum, sich an Grüne Smoothies zu gewöhnen. Da ist auch ein Frucht-Grün-Verhältnis von 60% Frucht zu 40% Grün völlig in Ordnung. Später kann man nach Geschmack die Zusammensetzung variieren.
  • Lang genug mixen! Am Anfang passiert es häufig: Der Mixer wird kurz angemacht und der Smoothie ähnelt dann eher klein gehäckseltem Rasen als einer smoothen, cremigen Komposition. Besonders wenn man einen normalen Küchenmixer verwendet, sollte man dem Mixer daher genug Zeit lassen.